Fotodrohne für Fotografen und Filmemacher

Hochzeit Fotograf Drohne
Hochzeits Fotografie mit einer Drohne

Luftbilder faszinieren und bieten einen ganz neuen Blickwinkel aus der Vogelperspektive. Mit Drohnen sind nun auch für Amateure beeindruckende Luftaufnahmen möglich, ohne dass ein Hubschrauber gechartert werden muss. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Drohnenfans und Hobbyfotografen für die neuen Möglichkeiten interessieren, die das Fotografieren und Filmen mit Drohnen bietet www.next-drones.de zeigt Ihnen, was geht und was für Einsteiger zu beachten ist.

 

 

Filmen und Fotografieren mit Fotodrohnen – Wieviel kostet eine Drohne

Fotodrohne
Fotodrohne

Immer mehr Menschen begeistern sich für die kleinen fliegenden Kameras, die Fotodrohnen. Mit ihnen kannst auch Du faszinierende Luftaufnehmen machen, Bilder und Filme aus der Vogelperspektive, wie sie bis vorm Kurzem nur Profifotografen in für viel Geld gemieteten Hubschraubern möglich waren. Du kannst das Filmen und Fotografieren mit Drohnen rein zu privaten Zwecken hobbymäßig betreiben, aber auch für den semiprofessionellen und professionellen Einsatz ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, die den teuren Einsatz von Hubschraubern vielfach überflüssig macht.

Möglichkeiten professioneller Fotodrohnen

Drohne-in-der-Landwirtschaft
Drohne in Land- und Forstwirtschaft

In der Land- und Forstwirtschaft kommen Kameradrohnen zur Überwachung von Feldern und Wäldern zum Einsatz. Mit den Minifliegern können Fassaden-Inspektionen an Gebäuden und bei der Denkmalpflege durchgeführt werden. Makler nehmen Objekte aus der Luft auf, die sie verkaufen wollen. Filmende Drohnen mit Follow-me-Funktion bieten die Möglichkeit Personen zu folgen. Übertragungen von Sportereignissen wie Mountainbiken, Wasserski, Windsurfen und Radrennen werden mit Fotodrohnen vor allem dort möglich, wo Helikopter nicht zum Einsatz kommen können.

Inspektion mit drohne
Inspektionen mit einer Drohne

Heute gibt es Quadrokopter – also Drohnen mit vier Rotoren – die für den Außenbereich tauglich sind mit eingebauter Kamera schon für um die hundert Euro. Nach oben gibt es vor allem im Profibereich preislich kaum Grenzen. Schauen wir uns die Möglichkeiten also einmal an.

Fotodrohnen Vergleich – Kosten einer Fotodrohne im semiprofessionellen und professionellen Einsatz

 

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Preis
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829,00 EUR
ab 169,00 EUR
ab 1.319,99 EUR
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Das Equipment – Nach oben keine Grenzen

Besitzt Du schon eine Drohne, kannst Du auch damit Luftaufnahmen und Filme machen, wenn Du ein Handy an der Drohe zu befestigst. Schraubst Du das Handy an einem einfachen Stativgewinde an, wird das Ergebnis aber enttäuschend sein. Warum das so ist? Beim Fliegen entstehen hochfrequente Vibrationen, dadurch verwackeln die Bilder stark. Verhindern kannst Du die Unschärfe nur durch Verschlusszeiten der Kamera von 1/1000 Sekunde und kürzer. Das aber ist eigentlich nur bei hellem Sonnenschein möglich. Hast Du aber ein Smartphone mit einer leistungsfähigen Kamera, verfügt die sowohl über kurze als auch lange Belichtungszeiten. Das können auch handelsübliche Kompaktkameras. Dennoch blieben auch damit die Fotografie und das Filmen mit Drohnen sehr auf bestes Wetter beschränkt. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit wären nicht möglich, scharfe Bilder Glückssache.

Luftaufnahmen mit Handy und Kompaktkamera

Dennoch sind Luftaufnahmen mit Handy und Kompaktkamera an einer Drohne durchaus möglich und sinnvoll. Und wenn Du bereits einen Quadrocopter von guter Qualität besitzt, wird der auch mit einem Gimbal ausgerüstet sein. Erst ein Gimbal ermöglicht scharfe Fotos, egal wie lang die Belichtungszeit ist. Ein Gimbal ist eine spezielle Kameraaufhängung mit zwei oder drei Achsen, die der Bildstabilisierung dienen. Die Kamera wird dabei in zwei sich schneidenden zueinander rechtwinklig angeordneten Drehlagern fixiert. Das System ist also eine kardanische Aufhängung, wie sie bei Kompass, Herd oder Lampen auf einem Schiff verwendet wird und die Geräte waagerecht hält.

Mit Top-Smartphone und Qualitäts-Quadrocopter hast Du schon eine gute Kombination beieinander. Ähnliche Kombinationen werden von Journalisten gern genutzt, ein iPhone oder Android-Smartphone hat jeder Journalist, ein faltbarer Quadrocopter oder noch besser Hexacopter dazu und fertig ist die Ausrüstung die zum Hybrid-Laptop und Recorder für die O-Töne problemlos in den Rucksack passt.

Drohnen mit eingebauter Kamera

Am einfachsten ist es für Dich, Du behältst das Smartphone für Steuerungsaufgaben und legst Dir eine Drohne mit eingebauter Kamera zu. Da ist alles aufeinander abgestimmt und das System bietet eine im Hobbybereich meist ausreichende Bildqualität bei akzeptabler Flugzeit. Willst Du erst einmal ausprobieren, ob die Drohnenfotografie etwas für Dich ist, tut es auch ein System der Preislage ab 70 Euro. Solche Fotodrohnen ermöglichen eine brauchbare Bildqualität und eine ausreichende Flugdauer.

Sind Deine Ansprüche an Bildqualität, gute Steuerbarkeit und langlebige Akkus, die eine akzeptable Flugzeit ermöglichen größer, beginnt die Preisklasse solcher Multicopter ab gut 400 Euro. Die Kameras in dieser Preislage bieten mindestens Full-HD manche sogar 4K-Standard. Die Kamera hat dann mindestens 12 MP Auflösung. Investierst Du noch etwas mehr, können die Bilder auch im RAW-Format auf eingebauter SSD abgespeichert werden. Dann sind auch zahlreiche Sensoren, eingebaute Bildstabilisatoren und fernsteuerbare Gelenke Standard.

Einen Sprung in den Einsatzmöglichkeiten bieten Drohnen mit einstellbaren Kamerafunktionen wie
Smart Moves. Ein um 360 Grad drehbarer Gimbal mit einer modularen Kamerahalterung ermöglicht es, die Kameraausrichtung unabhängig von der Drohnenbewegung, frei zu wählen. Mit Flugmanöverfunktionen wie dem „Orbit“ umkreist die Kameradrohne ein Objekt und bleibt ihm dabei stets zugewandt und nimmt automatisch Videos und Fotos auf. Diese Drohnenarten sind in den höheren Preislagen wie 700 – 1500 Euro auch im professionellen Einsatz, der Übergang vom Fluggerät für den ambitionierten Amateur zur Profidrohne verwischt sich immer mehr.

Und was ist mit Spiegelreflexkameras?

Die sind zumindest im Amateurbereich nicht sinnvoll, weil sehr schwer. Dazu sollte es schon ein Octocopter mit acht Rotoren sein, der das hohe Kameragewicht tragen kann und eine akzeptable Flugzeit ermöglicht. Drohnen mit Spezial- oder Spiegelreflexkameras sind ob der Preise dieser Fluggeräte nur etwas für den Profi-Bereich. Der Arbeitsbereich von Berufs-Fotografen ist sehr vielfältig, entsprechend hoch spezialisiert kann die Fotodrohne sein, Preise von bis zu 40.000 Euro sind da keine Seltenheit. Doch für Auftraggeber ist diese Art der Fotografie und des Filmens immer noch bei weitem günstiger als das Anmieten einer Cessna oder eines Hubschraubers.

 

Rechtliches rund um das Fotografieren und Filmen mit Drohnen

Generell kannst Du Dich mit einer Drohne nicht mal eben in den Park gehen und einfach loslegen. Wer nach den neuen Regeln von 2017 wann und wo überhaupt eine Drohne aufsteigen lassen darf, findest Du in unserem Artikel Drohnen-Recht: Neuerungen 2017 unter der Lupe. Neben den allgemeinen Vorschriften gibt es beim Einsatz von Fotodrohnen weitere rechtliche Fallstricke, die Du unbedingt umgehen solltest.

Du musst die Privatsphäre respektieren, wie sie im Grundgesetz Art.1 Abs. 1 und Art.2, Abs.1 festgelegt ist. Demgemäß darfst Du nicht in den Privatbereich fremder Personen eindringen. Nur das, was von der Straße aus einsehbar ist, kannst Du aufnehmen. Du darfst Deine Fotodrohne also ohne Genehmigung nicht über das Nachbargrundstück fliegen lassen, auch im freien Raum sind Personenaufnehmen fast immer grenzwertig und ein heikles Thema.

Auch urheberrechtlich geschützte Bauwerke kannst Du nicht einfach so ablichten und Dich dabei auf die Panoramafreiheit berufen. Diese nämlich gilt nur für das, was ein Fußgänger von der Straße aus erkennen kann. Du solltest also im Zweifelsfall solche Aufnahmen nicht veröffentlichen, auch nicht in den sozialen Medien.

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